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Mittwoch, 21. Oktober 2020

Impfungen

Grundsätzlich sollen Kinder und Jugendliche mit Tuberöser Sklerose (mit oder ohne Epilepsie) den gleichen Impfschutz erhalten wie gesunde Kinder. Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, HIB (Haemophilus influenzae, Typ b), Kinderlähmung, Pneumokokken und Hepatitis B werden ab zwei Monaten sowie gegen Masern, Mumps, Windpocken, Röteln und Meningokokken im zweiten Lebensjahr empfohlen. Die Impfung gegen Keuchhusten wurde durch den neuen azellulären Impfstoff besonders verträglich.
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Gegen dieFrühsommermeningoenzephalitis (FSME) sollten nur Personen geimpft werden, diesich dauernd oder vorübergehend in FSME-Endemiegebieten aufhalten und Kindererst ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Gegenanzeigen sind akuteErkrankungen, Rekonvaleszens und Hirnschädigung. Wegen letzterer Einschränkungist bei TSC-Patienten im Zweifelsfall die Indikation im Einzelfall mit dem Impfarztabzuwägen.
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Währendeiner mit Immunsuppression verbundenen Behandlung durch ACTH undCorticosteroide sind allerdings alle Impfungen kontraindiziert. Sie müssen aufeinen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Rapamycin, das ebenfalls denImmunapparat unterdrückt, ist bei dieser Fragestellung kein ernsthaftesProblem, da dieses Medikament in der Regel bei Erwachsenen oder im späterenJugendalter angewendet wird, wenn die notwendigen Erstimpfungen bereitsverabreicht wurden. Auffrischimpfungen mit Lebendimpfstoffen, wie z. B. gegen Röteln,würde man wegen fehlenden Fachinformationen vermutlich rein aus Vorsorge eherzurückstellen, bis die Behandlung mit Rapamycin abgeschlossen ist. Diederzeitigen Grippeimpfstoffe enthalten dagegen keine lebenden Viren. Beispeziellen Fragestellungen, insbesondere bei geplanten Reisen in die Tropenoder Entwicklungsländer, ist die vorherige Rückfrage bei dem zuständigenGesundheitsamt sinnvoll, das bei offenen Fragen Informationen bei der StändigenImpfkommission (STIKO) des Bundesministeriums für Gesundheit einholen kann.
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